Folge 99: Rehkitze, Regeln und Realität - Zwei Jäger im Gespräch

Shownotes

In dieser Folge von "Unser Schwanewede" treffen zwei Männer aufeinander, die nicht nur das gleiche Alter teilen, sondern auch eine gemeinsame Leidenschaft: die Jagd. Martin Köpke und Henning Bahr, beide 46, beide aus der Gemeinde Schwanewede, sprechen darüber, was es bedeutet, in der Natur unterwegs zu sein – mit Verantwortung, Respekt und einem wachen Blick für das, was dort gerade geschieht.

Denn während viele Spaziergänger jetzt Ende Mai einfach nur den milden Frühling genießen, beginnt für Wildtiere eine der sensibelsten Phasen des Jahres: die Brut‑ und Setzzeit. Und genau hier wird es ernst. Immer wieder melden sich Bürgerinnen und Bürger im Rathaus, wie Bürgermeisterin Christina Jantz‑Herrmann berichtet – besorgt über freilaufende Hunde, die Rehkitze, Bodenbrüter oder Jungtiere gefährden können.

Unsere beiden Gäste erklären, warum schon ein kurzer unkontrollierter Freilauf dramatische Folgen haben kann, wie man sich in Wald und Feld rücksichtsvoll verhält und weshalb die Jagdausbildung zu Recht als „grünes Abitur“ gilt. Sie geben Einblicke in Prüfungen, Naturschutz, Wildbiologie – und erzählen von Begegnungen, die man nicht vergisst: vom Fuchs auf Armlänge, vom Reh im Morgendunst, vom Moment, in dem man spürt, wie lebendig Natur wirklich ist, bis hin zu Wolfsbegegnungen.

Eine Folge über Verantwortung, Respekt und die Frage, wie wir alle dazu beitragen können, dass Wildtiere ungestört groß werden – und die Natur das bleibt, was sie ist: ein Lebensraum.

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